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Schnelles Internet
Erschließung der Stadt Crimmitschau

Die derzeitige Erschließung der Stadt Crimmitschau mit schnellem Internet ist sehr unterschiedlich.

Es gibt Haushalte, besonders in der westlichen Kernstadt, die mittels Kabelanschluss des örtlichen Kabelanbieters City-TV erschlossen sind und Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr nutzen können.

Es gibt Haushalte die mit 30 Mbit/s im Internet surfen können. Das sind besonders dörfliche Bereiche, die über das ILE-Programm gefördert von der Telekom erschlossen wurden. Damals, im Jahr 2014, war die Forderung, dass eine Bandbreite von 2 Mbit/s zur Verfügung gestellt wird, es konnten in den ausgebauten Ortsteilen für ca. 95 Prozent der Haushalte Bandbreiten von mind. 6 Mbit/s erreicht werden. Haushalte, welche sich nah an den Kabelverzweigern (KVZ) befinden, können höhere Bandbreiten nutzen. Damals wurden die betreffenden KVZ mit Glasfaser erschlossen und von dort die Kupferleitungen genutzt, welche eine relativ hohe Dämpfung besitzen. Das heißt, je größer die Entfernung zum KVZ ist, umso geringer ist die zur Verfügung stehende Bandbreite.

Die nach heutigen Gesichtspunkten minimalen 16 Mbit/s sind noch immer in großen Teilen der Stadt kaum zu erreichen, bei den o.g. 30 Mbit/s fallen ganze Stadtgebiete weg.

Einige Haushalte Crimmitschaus, besonders Mannichswalde, sind praktisch nur über drahtlose Technologien erschlossen.

Aus diesem Grund wurde für das gesamte Stadtgebiet eine Machbarkeitsstudie, welche vom Bund komplett gefördert wurde, erstellt. Während der Durchführung dieser Studie wurden die Telekommunikationsunternehmen angefragt, wo sie in den nächsten 3 Jahren mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung stellen werden. Diese Regionen fallen dann automatisch aus der Förderung heraus. Weiterhin sind die Regionen, die schon heute mit 30 Mbit/s und mehr erschlossen sind, nicht förderfähig.

Dieses Ergebnis ist in der Karte unten dargestellt. Alle in dieser Karte schwarz gefärbten Hausanschlüsse sind förderfähig über das Bundesprogramm. Für die Versorgung dieser Hausanschlüsse mit FTTB (Glasfaser bis ins Gebäude) wurden bereits die Förderung des Bundes und die Koförderung des Landes beantragt. Mittlerweile liegen beide Fördermittelbescheide vor. Der Stadtrat soll am 26.04.2018 die Umsetzung beschließen.
Die Maßnahme wird nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell umgesetzt und kostet die Stadt nach bisherigen Schätzungen ca. 9,4 Mio Euro, wovon bisher 90 Prozent mit Fördermitteln untersetzt sind. Die Ankündigung des Landes, auch die restlichen 10 Prozent zu finanzieren, wurde mit Freude aufgenommen, bisher liegt noch kein Bescheid vor.
Die Umsetzung wird trotzdem kurzfristig angeschoben, wobei die endgültige Fertigstellung bis zu 2 Jahre dauern kann. Bei einem FTTB-Anschluss sind schon heute Bandbreiten von 1 Gbit/s und mehr zu erreichen.

Parallel dazu hat die Telekom angekündigt, Teile Crimmitschaus, die sich nicht im o.g. Förderszenario befinden, mit ihrer neuesten Vectoring-Technologie zu erschließen. Dies betrifft besonders die Kernstadt mit Rudelswalde (bis Ende 2018) und Mannichswalde (1. Quartal 2019). Dabei werden wie beim Ausbau 2014 nur die KVZ mit Glasfaserkabel erschlossen, aber durch das Vectoring Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s möglich. Die tatsächliche Bandbreite je Haushalt ist dann wieder von der Entfernung zum KVZ abhängig.

Unabhängig von den privaten Haushalten werden für Gewerbe von verschiedenen Anbietern maßgeschneiderte Anschlüsse angeboten.



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