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Ortschaft Mannichswalde

Einwohner: 598 (Stand 30.06.2018) Gesamtfläche: ca. 655 ha; Höhe: ca. 361 m ü. NN
 
Hier wird ein Kartenausschnitt vom Ortsteil Mannichswalde gezeigt.
Mannichswalde - Kirche oben

Nach historischen Überlieferungen gehört Mannichswalde zu den slawischen Rodungsdörfern, die im Rahmen der deutschen Ostexpansion etwa um 1200 entstanden. Die alte Siedlungsstruktur trägt den Charakter eines Waldhufendorfes. Im Jahre 1396 tauchte zum 1. Male der Ortsname auf, und zwar in Verbindung mit dem Namen des ältesten bekannten Besitzers des hiesigen Rittergutes, Hans von Weissenbach “zu Manigßwaldt”. Über die eigentliche Entstehung des Ortsnamens gibt es unterschiedliche Auffassungen. Einleuchtend scheint jedoch die Annahme zu sein, dass sich dieser aus Manningswalde - „Rodungssiedlung eines Manning“ (für Mann, Mensch oder vielleicht auch Hermann) entwickelte.

Von großer Bedeutung für die Dorfentwicklung war das im 14. Jahrhundert entstandene Rittergut, welches allerdings in den Jahren 1948/49 abgerissen wurde. Das einzige Architekturdenkmal des Ortes ist die in Ortsmitte befindliche sogenannte Chorturmkirche aus dem Jahre 1620 - ein Dorfkirchentyp, bei dem der Turm auf den Chor gesetzt worden ist, also im Osten liegt.
Sowohl ländliches Handwerk und Gewerbe, wie auch eine ausgeprägte Landwirtschaft waren von jeher Haupterwerbszweige des Ortes. Einige Handwerksbetriebe haben sich über Generationen erhalten. Bedingt durch die günstigen landschaftlichen und klimatischen Bedingungen konnten sich jedoch auch hier zahlreiche Fremdenverkehrsbetriebe etablieren. Mit der zielgerichteten Umsetzung der Dorfentwicklungskonzeption wurde während der letzten Jahre zudem eine sichtbare Verbesserung der Ortsstruktur erreicht. Einen recht hohen Stellenwert für die Mannichswalder hat auch das Vereinsleben. So ist der seit Jahrzehnten aktive Karnevalsclub ebenso zu nennen wie der Sportverein und der Feuerwehrverein.
Die Geschichte der Mannichswalder Feuerwehr begann übrigens bereits 1884, ehe es eine Feuerwehr im heutigen Sinne gab. 1933 gründete man eine Freiwillige Feuerwehr, die heute zu den am modernsten ausgestatteten Wehren des Kreises zählt.

Die wenigsten Dörfer im weiten Umkreis können ein Freibad ihr Eigen nennen. Die geschützte ruhige Lage am Ortsrand war eine günstige Voraussetzung, um den ursprünglichen Rießteich in ein solches umzugestalten, welches 1929 eröffnet wurde. Seit 1994 ist das neue Erlebnisbad Mannichswalde mit seinem großzügig angelegten 4-Sterne-Campingplatz Anziehungspunkt für viele Bade- und Campingfreunde aus nah und fern. Der angrenzende Wald ist Ausgangspunkt für ideale Wandermöglichkeiten.

Mannichswalde unten
 
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