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Stadtrundgang - Im Kloster von Frankenhausen

 

In Frankenhausen, einer Ortschaft im Norden Crimmitschaus, befindet sich die Ruine des Zisterzienser-Nonnenklosters aus dem Jahre 1292. Dazu gehört das Priorhaus, die alte Klosterschule, der Hofteich und die Dorfkirche mit Pfarrhaus und Kantorei. Das ganze Ensemble steht unter Denkmalschutz. Seit den letzten Jahren bemüht sich der Verein Sächsischer Heimatschutz um die Erhaltung der Gebäudesubstanz.

Zur Geschichte des Klosters:

  • bis 1292 war der Vorgängerbau vermutlich Rittersitz eines Vasallen der Herrschaft Crimmitschaus
  • ab 1292 Zisterzienser-Nonnenkloster
  • im Jahre 1410 brannte das Kloster ab und wurde kurze Zeit später wieder aufgebaut
  • 1543 kaufte Wilhelm Thumshirn das Objekt für 8000 Gulden und somit wurde es zu einem Rittergut
  • in den Folgejahren wechselten oft die Besitzer, bis das Rittergut 1945 mit der Bodenreform enteignet wurde
  • Ende der 70iger Jahre wurden die noch erhaltenen Gebäude unter Denkmalschutz gestellt
  • 1990 konnte jedoch erst, dank staatlicher Fördermittel, mit der Sanierung einzelner Gebäude begonnen werden
Aufnahme des Klosters Frankenhausen nach der Sanierung im August 2008 (Foto: Sächsischer Heimatschutz Frankenhausen e.V.)
 
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